Vereinssatzung

V E R E I N S S A T Z U N G

Sportclub Schneverdingen, Sitz Schneverdingen

 

gültig ab 8. September 80

 

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§ 1

   

Vereinszweck

1.) Der Verein hat den Zweck, den Sport zu pflegen, insbesondere auch die Jugend für den Sport zu begeistern und unter den Mitgliedern geselligen Umgang zu fördern.

2.) Der Verein verfolgt durch selbstlose Förderung des Sports ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Die Mittel des Vereins einschließlich etwaiger Überschüsse werden nur für die satzungsmäßigen Zwecke des Vereins verwendet.

3.) Er ist politisch und konfessionell neutral.

4.) Der Vereinszweck soll durch folgende Maßnahmen erreicht werden:

        a) durch Teilnahme an Sportveranstaltung

        b) Durchführung von Sportveranstaltungen

        c) Teilnahme an überregionalen Turnieren

        d) Abhaltung von Versammlungen und Vorträgen

        

§ 2

 

Name und Sitz des Vereins, Mitgliedschaft in anderen Organisationen und Geschäftsjahr

1.) Der Verein führt den Namen „Sportclub Schneverdingen“ und hat seinen Sitz in Schneverdingen. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Der Name wird sodann mit dem Zusatz versehen „eingetragener Verein“. (e.V.).

2.) Der Verein soll Mitglied im Landessportbund Niedersachsen sowie in dessen Gliederungen werden.

3.) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

   

 

§ 3

  Mitgliedschaft

1.) Mitglied kann jeder gut beleumdete Sportsfreund werden.

2.) Der Verein besteht aus ordentlichen und passiven Mitgliedern.

3.) Ordentliche Mitglieder sind aktive Mitglieder, die an sportlichen Veranstaltungen aktiv teilnehmen.

4.) Passive Mitglieder sind Mitglieder, die sich selbst nicht sportlich betätigen, aber im übrigen die Interessen des Vereins fördern.

    

§ 4

 

Rechte und Pflichten der Mitglieder

1.) Ordentliche Mitglieder sowie passive Mitglieder haben Stimmrecht in der Mitgliederversammlung, soweit sie das 14. Lebensjahr vollendet haben.

2.) Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten. Sie sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

3.) Die mit einem Ehrenamt betrauten Mitglieder haben keine Ersatzansprüche für entstandene Auslagen.

4.) Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder beim Erlöschen des Vereins dürfen sie nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurückerhalten.  

5.) Die Mitglieder sind verpflichtet:

            a) die Ziele des Vereins nach Kräften zu fördern

            b) Das Vereinseigentum schonend und fürsorglich zu behandeln

            c) den Beitrag rechtzeitig zu entrichten

  

§ 5

   

Beginn und Ende der Mitgliedschaft

1.) Die Aufnahme ist schriftlich zu beantragen. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vereinsvorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Lehnt der Vereinsvorstand die Aufnahme ab, so kann der Antragsteller hiergegen Berufung zur Mitgliederversammlung einlegen. Diese entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit endgültig.

2.) Der Übertritt von ordentlichen in den passiven Mitgliederstand oder umgekehrt muss dem Vorstand mitgeteilt werden.

3.) Die Mitgliedschaft endet:

            a) durch Tod

            b) durch Austritt

            c) durch Ausschluss

4.) Die Austrittserklärung hat schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erfolgen. Hierbei ist eine 14-tägige Kündigungsfrist zum Schluss des laufenden Monats einzuhalten.

5.) Der Ausschluss erfolgt:

            a) wenn das Mitglied trotz erfolgter Mahnung mit der Beitragszahlung von 3 Monatsbeiträgen in

                Monatsbeiträgen in Rückstand ist

            b) bei groben oder wiederholtem Verstoß gegen die Satzung oder gegen die

                 Interessen des Vereins

            c) wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb oder außerhalb des Vereinslebens

            d) wegen groben unsportlichen oder unkameradschaftlichen Verhaltens

            e) aus sonstigen schwerwiegenden, die Vereinsdisziplin berührenden Gründen

6.) Über den Ausschluss, der mit sofortiger Wirkung erfolgt, entscheidet zunächst der Vereinsvorstand mit einfacher Mehrheit. Vor Entscheidung des Vereinsvorstandes ist dem Mitglied unter Setzung einer Frist von mindestens 2 Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern. Der Ausschließungsbeschluss ist dem Mitglied unter eingehender Darlegung der Gründe durch eingeschriebenen Brief bekanntzugeben.  

7.) Gegen diesen Beschluss ist die Berufung zur Mitgliederversammlung statthaft. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat nach Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. In der Mitgliederversammlung ist dem Mitglied Gelegenheit zur persönlichen Rechtfertigung zu geben.

8.) Wird der Ausschließungsbeschluss vom Mitglied nicht oder nicht rechtzeitig angefochten, so kann auch gerichtlich nicht mehr geltend gemacht werden, der Ausschluss sei unrechtmäßig

9.) Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen. Eine Rückgewährung von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.

   

 

§ 6

 

Mitgliedsbeitrag

1.) Der Verein erhebt einen monatlichen Beitrag, der dem Aufnahmeantrag zu entnehmen ist. Die Höhe des Beitrags wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.

2.) Die Zahlung des Mitgliedsbeitrages erfolgt ausschließlich durch Abbuchung über die jeweilige Bankverbindung des Mitglieds.

3.) Die Abbuchung erfolgt jährlich.

4.) Der Beitrag ist jährlich zum Ende des Monats Februar zu entrichten

 

     

§ 7

 

Organe des Vereins

1.) Die Organe des Vereins sind:

            a) Der Vorstand

            b) Die Mitgliederversammlung

           

§ 8

   

Der Vorstand

1.) Der Vorstand besteht aus  

a)    dem 1. Vorsitzenden

b)    dem 2. Vorsitzenden

c)    dem Schriftführer

d)    dem Kassierer

e)    dem Beisitzer

Mehr als die Hälfte der Vorstandsposten müssen von volljährigen Vereinsmitgliedern besetzt werden. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, in welcher die Aufgabenverteilung der Vorstandsmitglieder geregelt wird.

2.) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vom Vorsitzenden und seinem Stellvertreter vertreten.

3.) Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Vereinsbeschlüsse.

4.) Für den Abschluss von Rechtsgeschäften, die dem Verein mit mehr als € 500,– belasten, braucht der Vorstand die Zustimmung der Mitgliederversammlung.

5.) Der Kassierer verwaltet die Vereinskasse und führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben. Zahlungsanweisungen bedürfen der Unterschrift des Kassierers und eines Vorsitzenden.

6.) Der Spielbetrieb untersteht dem Sportwart.

7.) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Er bleibt jedoch so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Die Wiederwahl des Vorstandes ist möglich.

8.) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden berufen werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 5 Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit muss der 1. Vorsitzende bzw. der 2. Vorsitzende binnen 3 Tagen eine 2. Sitzung mit derselben Tagesordnung einberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Vorstandsmitglieder beschlussfähig. In der Einladung zu der 2. Versammlung ist auf diese besondere Beschlussfähigkeit hinzuweisen. Der Vorstand fasst die Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

9.) Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes haben die übrigen Vorstandsmitglieder das Recht, einen Ersatzmann bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu bestellen.

 

   

§ 9

 

Die Mitgliederversammlung  

1.) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist mindestens 1 x jährlich durch den Vorstand einzuberufen.

2.) Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens 7 Tagen schriftlich einzuladen.

3.) Der Vorstand kann auch jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn der 10. Teil der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangt. In diesem Fall sind die Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von mindestens 5 Tagen einzuladen.

4.) Die Mitgliederversammlungen sind beschlussfähig, wenn mindestens 1/3 sämtlicher Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit muss der Vorstand binnen 3 Wochen eine zweite Versammlung mit derselben Tagesordnung einberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. In der Einladung zu der 2. Versammlung ist auf diese besondere Beschlussfähigkeit hinzuweisen.

     

§ 10

Aufgaben der Mitgliederversammlung

1.) Die Wahl des Vorstandes

2.) Die Wahl von 2 Kassenprüfern auf die Dauer von 2 Jahren. Die Kassenprüfer haben das Recht, die Vereinskasse und die Buchführung jederzeit zu überprüfen. Über die Prüfung der gesamten Buch- und Kassenführung haben sie der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

3.) Die Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichts des Vorstandes, des Prüfungsberichts der Kassenprüfer und Erteilung der Entlastung.

4.) Aufstellung eines Haushaltsplanes

5.) Aufstellung einer Spielordnung

6.) Die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und alle sonstigen ihr vom Vorstand unterbreiteten Aufgaben sowie die nach der Satzung übertragenen Angelegenheiten.

7.) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

     

§ 11

   

Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

1.) Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der 1. Vorsitzende – bei seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende, bei Verhinderung beider ein vom 1. Vorsitzenden bestimmter Stellvertreter.

2.) Die Mitgliederversammlungen fassen ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimme, es sei denn, Gesetz oder Satzung schreiben eine andere Stimmenmehrheit vor. Eine Vertretung in der Stimmabgabe ist unzulässig.

3.) Die Beschlussfassung erfolgt durch offene Abstimmung, soweit nicht gesetzliche Bestimmungen oder die Satzung dem entgegenstehen.

4.) Die Wahl der Vorstandsmitglieder sowie der Kassenprüfer erfolgt geheim, wenn ein Mitglied darauf anträgt, sonst durch offene Abstimmung.

5.) Für die Wahl des Vorstandes sowie der Kassenprüfer ist die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Bei Stimmengleichheit ist ein 2. Wahlgang notwendig. Im 2. Wahlgang ist gewählt, wer die meisten gültigen abgegebenen Stimmen auf sich vereinen kann. Ergibt der 2. Wahlgang abermals Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.

6.) Bewerben sich mehr als 2 Personen für die in Absatz 5 aufgeführten Ämter und erreicht keiner die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, so findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, die im ersten Wahlgang die meisten abgegebenen gültigen Stimmen erzielt haben. Im 2. Wahlgang ist gewählt, wer die meisten gültigen abgegebenen Stimmen auf sich vereinen kann. Ergibt der 2. Wahlgang Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.

     

§ 12

 

Beurkundung von Beschlüssen und Niederschriften

1.) Die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlungen sind schriftlich abzufassen und vom jeweiligen Leiter der Sitzung und dem Schriftführer zu unterzeichnen.

2.) Über jede Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift aufgenommen, die vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

   

§ 13

Satzungsänderung

Eine Änderung der Satzung kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei der Einladung ist die Angabe des zu ändernden Paragraphen der Satzung in der Tagesordnung bekanntzugeben. Ein Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, bedarf einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen.

     

§ 14

 

Vermögen

1.) Alle Beiträge, Einnahmen und Mittel des Vereins werden ausschließlich zur Erreichung des Vereinszweckes verwendet.

2.) Niemand darf durch Verwaltungsausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

   

§ 15

   

Vereinsauflösung

1.) Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung, wobei ¾ der abgegebenen Stimmen für die Auflösung stimmen müssen.

2.) Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung der Geschäfte 3 Liquidatoren.

3.) Bei Auflösung des Vereins, bei seinem Erlöschen oder beim Wegfall seines bisherigen Zwecks, fällt das Vermögen des Vereins soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlage übersteigt, an die Stadt Schneverdingen, die es ausschließlich für die Förderung des Sports verwendet.

 

Die Satzung vom 08. September 1980 tritt in der vorliegenden geänderten Form am 16.10.2006 in Kraft.

   

   

Gez. Torsten Meyer                  Gez. Andreas Struckmann              Gez. Holger Preuß

Vorsitzender                             2. Vorsitzender                                 Kassierer

 

   

Gez. Thorsten Preuß       Gez. Sebastian Gutzmann       Gez. Detlef Rudat            Gez. Eduard Strzemieczny

Schriftführer                    Beisitzer                                    Beisitzer                            Beisitzer